Bericht aus dem Skilager der Schule Gächlingen
Mit diversen Transportmitteln ( inkl. 1 Pferdetransporter) begaben sich am ersten Sportferien- Samstag 18 Gächlinger Schüler/innen der 3. bis 6. Klasse ins ferne Wallis nach Saas-Balen. Die originelle Lagerunterkunft im Haus „Siesta“ wurde stürmisch in Beschlag genommen, das 7-Tages-Abenteuer
konnte beginnen!
Das wichtigste vorweg: Die Wetterlage war besser als prophezeit, wenn auch durchwachsen und tendenziell sibirisch!
So ein Skilager ist eine vielschichtige Sache:
Es steckt voller Überraschungen..
...wenn ein todsicher im Haus verlorengegangener Skihelm nach akribischer Suche urplötzlich an der Talstation auftaucht.
...wenn die nicht verlorenen Helme im Kühlschrank ihr Nachtlager finden.
...wenn ein im Skibus liegengelassener Rucksack am selben Abend durch eine unbekannte Fee ins Lagerhaus gebracht wird.
Es strapaziert...
...das Trommelfell bei liebevoll vorbereiteten Spielabenden der Kinder und Leiter
...das Zwerchfell, wenn Witzbücher auf lehrerfeindliches Material durchforstet werden und abends M. Hofmann aus dem „kleinen Nick“ vorliest
...die Snowboard- Anfänger , die nach Tagen voller Blut, Schweiss und Tränen ab- na, sagen wir- Dienstag ihre Bretter recht souverän beherrschten
Es bildet...
...beim „geistig Tschüttelen“ (nun wissen alle, dass Bundeskanzler Schröder nicht zur FDP und Belgien nicht zu Skandinavien, Donald Duck aber in einen Matrosenanzug gehört)
...die Lehrer beim Quiz. Oder wussten sie, wieviele Knochen das menschliche Skelett hat? 206! Gleich mehrere davon waren für B. Christen besonders interessant, mehr darüber unter...
Es schmerzt...
...B. Christen, wenn sie sich beim Snowboardversuch spontan das Handgelenk bricht (gute Besserung!)
...das Knie einer Skifahrerin, wenn sie zwar eine Kurve dreht, die Skier aber nicht mitmachen
...der Fuss einer Snowboarderin, wenn er sich partout nicht dem unförmigen Schuh anpassen will
...das Herz der Sechtklässler/innen, die uns das letzte Mal begleiten konnten
Es betört...
...wenn`s abends aus der Jungs- Wohnung nach allerlei Duftwässerchen riecht
...wenn sich andere Snöber plötzlich für die Gächlinger Girls interessieren
...wenn unsere zwei Sitzenköche das Haus mit tollen Düften füllen ( M. Eggers bekam die Skihose bereits nach drei Tagen nicht mehr zu)
Für das gute Klima innerhalb des Leiterteams spricht, dass auch dieses Jahr Marianne Eisenegger den Kochlöffel aufs gekonnteste schwang und Max Wälti erneut Skifahrer- Knowhow weitergab. Mirjam Höhener verhalf den zahlreichen Snowboarder/innen zu Erfolgserlebnissen und dank üppiger Spenden, zum Teil in Naturalien, war die Woche auch kulinarisch eine Freude!
Ein herzliches Dankeschön!
M.E.